Der Trend ist Dein Freund !

Ein steigender Trend, dargestellt durch einen Chart, beginnt unten links in der Ecke und endet oben rechts in der Ecke. Den steigenden Trend nennt man auch eine Hausse.
Ein Trend kann aus schwankenden Kursen bestehen, wobei die höchsten der oberen Kursspitzen, mit einander verbunden, eine steigende Trendlinie ergeben.
Die oberen Kursspitzen und die unteren Kursspitzen markieren den Trendkanal.

Ein fallender Trend, dargestellt durch einen Chart, beginnt oben links in der Ecke und endet unten rechts in der Ecke. Den fallenden Trend nennt man auch eine Baisse.
Auch dieser Trend kann aus schwankenden Kursen bestehen, wobei die tiefsten der unteren Kursspitzen, mit einander verbunden, eine fallende Trendlinie ergeben.
Die unteren Kursspitzen und die oberen Kursspitzen markieren den Trendkanal.

In einen Trend kann man zu jeder Zeit einsteigen, wobei man in einer Hausse auf steigende Kurse spekuliert und in einer Baisse auf fallende Kurse. Der beste Zeitpunkt in einen Trend ein zu steigen, ist immer der Trendbeginn.
Um den Trendbeginn zu erkennen, beobachtet man den Aktienmarkt, bis beim fallenden Trend die obere Trendlinie erkennbar durch stossen wird und beim steigenden Trend die untere Trendlinie erkennbar durch stossen wird.

Um Verluste bei falscher Einschätzungen zu vermeiden setzt man einen Stopkurs.
Der Stopkurs beim Baisse-Ende liegt beim Ausbruch nach oben direkt unter der oberen Trendlinie.
Der Stopkurs beim Hausse-Ende liegt beim Ausbruch nach unten direkt über der unteren Trendlinie.
Der Stopkurs beim Einstieg in einen bestehenden Trend liegt immer bei der nächsten Unterstützungslinie oder nächsten Widerstandslinie.

Eine Unterstützungslinie entsteht durch mehrere waagerecht verbundene Tiefpunkte in der Kurskurve.
Eine Widerstandslinie entsteht durch mehrere waagerecht verbundene Hochpunkte in der Kurskurve.
© März 2000 Willibert Schotten